Schwankschwindel – was kann man gegen Schwindel tun?

schwankschwindelEr ist ein wirklich sehr unangenehmes Gefühl, der so genannte Schwankschwindel. Viele Betroffene haben das Gefühl, der feste Boden bewege sich unter ihren Füßen, wie auf einem Schiff bei hohen Wellengang. Andere beschreiben ein Gefühl, als liefen sie auf Watte und der Untergrund würde sie nicht tragen oder als würden sie bei Richtungsänderungen praktisch „aus der Kurve getragen werden“. Viele Menschen mit Schwankschwindel trauen sich kaum noch allein aus dem Haus zu gehen und wenn doch, suchen sie ständig Halt an Mauern, Geländern usw. und wagen kaum über eine Straße oder eine freie Fläche zu gehen. 

Woher kommt der Schwankschwindel?

Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Schwankschwindel fast immer durch Verspannungen in bestimmten Körperregionen entsteht, die der Betroffene nicht bewusst auflösen kann. Häufig handelt es sich um Verspannungen der Nackenmuskulatur, um eine Kopf-Fehlhaltung oder um Dauer-Kontraktionen der Muskeln im Stirn-und Augenbereich. Auch das Schielen oder andere ungleichmäßige Anspannung beider Augen, selbst falsche Brillenstärken können den Schwankschwindel auslösen. Aber auch die unteren Körperregionen können ihn erzeugen. Ungleiche Beinlängen, schief stehende Hüft- und Kniegelenke und die Schiefhaltung des ganzen Körpers können zu Schwankschwindel führen. Daneben gibt es auch noch den sogenannten phobischen Schwankschwindel, bei dem schon die Angst vor dem Schwindelgefühl dazu führt, dass dem betroffenen Menschen tatsächlich schwindlig wird.

Was tun bei Benommenheit im Kopf

Häufig treten solche Schwindelattacken immer wieder in bestimmten Situationen auf, zum Beispiel an der Rolltreppe oder am Lift, in der Einkaufsschlange oder an der Bushaltestelle. Allerdings ist auch hier eine körperliche Ursache Auslöser der Phobie, nur kann sie sich durch ängstliche Selbstbetrachtung immer weiter verfestigen und auch dann bestehen bleiben, wenn es gar keine körperlichen Gründe mehr gibt. 

Wie lässt sich Schwankschwindel behandeln? 

Wer sich für Behandlungsmöglichkeiten des Schwankschwindels interessiert, sollte sich hier unter Schwindel jetzt erfolgreich behandeln informieren. Fest steht, dass das Leiden nur verschwinden kann, wenn seine körperlichen Ursachen behoben oder zumindest gebessert werden. Dazu ist eine gründliche körperliche Untersuchung notwendig, aber gleichzeitig auch eine eingehende Schilderung der Beschwerden, die ein Patient hat. Nur so kann eine individuelle Behandlungsmethode gefunden werden. Weiß der Arzt, woher der Schwindel kommt, kann er zum Beispiel Therapien einleiten, die verhärtete Muskel-und Bindegewebspartien lockern, die Ursachen für Fehlhaltungen beseitigen, und Sehfehler korrigieren. Anschließend an die Akutbehandlung der Symptome sollte der Patient zu neuem Körperbewusstsein geführt werden.

Was hilft bei Schwindel?

Denn nur wenn er es lernt, Körperverspannungen zu vermeiden und seine Schwindel verursachenden Muskeln bewusst wieder ansteuern und bewegen zu können, wird der Schwankschwindel verschwinden. Wichtig ist dabei natürlich auch, die Lebensumstände zu optimieren und zum Beispiel für das richtige Bett, einen ergonomisch stimmenden Arbeitsplatz und die richtige Sitzposition im Auto oder vor dem Computer zu sorgen. Beim phobischen Schwankschwindel hilft es den meisten Patienten, wenn der Arzt ihnen den Zusammenhang zwischen ängstlicher Beobachtung und Schwindelgefühl ausführlich erklärt. Ganz einfache Gleichgewichtstests können den Betroffenen zeigen, dass ojektiv betrachtet sein Gleichgewichtssinn richtig funktioniert und es also keinen Grund gibt, einen Schwindel zu fürchten. Lernt er dann noch mit professioneller Hilfe, die auslösenden Situationen nicht mehr zu vermeiden sondern ganz bewusst einzugehen, dann wird sich das Problem von selbst lösen.Erfahren Sie jetzt mehr über Schwindel und Gleichgewichtsstörungen welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt >>> Hier Klicken! <<<

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